"Die Bahnhofsanlage ist nicht mehr zeitgemäß. Viele mit der Bahn in Büdingen ankommende Gäste finden derzeit einen sehr unansehnlichen ersten Eindruck von Büdingen vor. Das muss sich aus unserer Sicht ändern ", betont Benjamin Harris, Fraktionsvorsitzender der CDU. In einer Pressemitteilung erklärt die CDU ihren Antrag zum Büdinger Bahnhof, den sie in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am Freitag, den 23.Februar (Historisches Rathaus, 20 Uhr), einbringt. Mit diesem fordert Sie den Magistrat auf, mit der Deutschen Bahn in Verhandlungen über die Errichtung einer Fußgängerunterführung im Bahnhof Büdingen einzutreten. Dabei soll auch die Möglichkeit einer Zuwegung zum Bahnhof von der Straße „Über der Seeme“ aus geprüft werden.

Für das Jahr 2019 plant die Bahn Umbaumaßnahmen am Bahnhof Büdingen. „Bei dieser Gelegenheit soll die Stadt Einfluss auf die Gestaltung des Bahnhofs nehmen. Durch die Einrichtung einer Fußgängerunterführung kann der Bahnhof wieder modernen Ansprüchen gerecht werden und im Vergleich zu anderen Bahnhöfen in der Region attraktiver werden.“, so Harris weiter.
Auch die Sicherheit der Fahrgäste würde nach Meinung der CDU mit der Maßnahme erhöht. „Die antiquierte und gefährliche Querung der Gleise über Holzbretter, um die Züge zu erreichen, würde endlich entfallen. Zudem könnte dann die derzeit montierte störanfällige Fußgänger-Schranke abgebaut werden. Der Zugverkehr und der Personenverkehr könnten ohne gegenseitige Behinderungen ablaufen.“, erläutert die CDU ihre Position, „Die umliegenden Bahnhöfe in Nidda, Glauburg-Stockheim und Gelnhausen sind bereits seit einiger Zeit mit Personenunterführungen ausgestattet. Hier muss Büdingen wieder mithalten. Selbstverständlich muss die Personenunterführung auch barrierefrei zugänglich sein.“

„In diesem Zusammenhang könnte mit überschaubarem Aufwand ein Zugang zu den Bahnsteigen von der Straße „Über der Seeme“ aus errichtet werden. Dies wäre eine erhebliche Erleichterung für viele Pendler. Nicht zuletzt auch in Anbetracht der weiteren Erschließung des Gebietes „Über der Seeme“ ist dieser zweite Zuweg sinnvoll“, erklärt die CDU weiter. „Hier müssen wir zudem dem Zuzug von voraussichtlich etwa 600 Neubürgern in das neue Wohngebiet an der ehemaligen Kaserne Rechnung tragen. Immer mehr Menschen pendeln mit dem Zug vor allem Richtung Frankfurt. Diese Entwicklung wird sich nach aller Voraussicht in den nächsten Jahren fortsetzen. Unser Bahnhof muss für die perspektivisch steigenden Fahrgastzahlen gewappnet sein. Eine Modernisierung ist da dringend geboten. Wir sollten die Gelegenheit nutzen“, so Benjamin Harris abschließend.

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