Die CDU Büdingen forciert nunmehr eine Entscheidung über ein Jugendzentrum am Standort des ehemaligen Hallenbads auf dem Dohlberg.

„Wir sind froh, dass mit dem jetzigen Jugendtreff im Casa Atrium überhaupt wieder ein Angebot für Jugendliche vorhanden ist“, so Fraktionsvorsitzender Jonathan König: „Bei einem Gespräch mit Jugendlichen der Dohlbergschule und allen Fraktionen vor einigen Wochen wurde jedoch erneut deutlich, dass ein Jugendzentrum in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum ein großer Fortschritt für die Jugend wäre – es könnte eine Art gemeinsamer Campus mit den beiden Schulen entstehen.“

Bereits im Jahr 2018 haben die CDU-Stadtverordneten einen entsprechenden Antrag gestellt und seitdem fordern die Christdemokraten die Verwirklichung eines Jugendzentrums in Büdingen am Standort des ehemaligen Hallenbads. „Wir wollen die Jugendlichen dort abholen, wo sie ohnehin in großer Zahl sind: An der Schule. Der Standort des ehemaligen Hallenbads in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum mit über 2.000 Schülern ist unseres Erachtens hervorragend geeignet.“, untermauert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carina Merz die Meinung der CDU: „Des Weiteren könnten bei der Konzeption und der anschließenden Nutzung die Schulen miteinbezogen werden. Hier können die Wünsche der engagierten Schüler beider weiterführender Schulen sowie die Inhalte des Kinder- und Jugendbeirats auch zeitnah tatsächlich umgesetzt werden.“ Mobile und stationäre Jugendarbeit könnten dabei nicht isoliert betrachtet werden, sondern sollten Teil eines schlüssigen Gesamtkonzepts sein.

Als Vorbildfunktion könne hierbei die Konzeption des „Junity“ in Friedberg dienen. „In diesem Jugendzentrum wird Jugendarbeit eindrucksvoll umgesetzt. Wenn wir uns hiervon eine Scheibe abschneiden, wäre das ein großer Schritt in die richtige Richtung. In dem Friedberger Treff sind seit der Eröffnung im Jahr 2010 keinerlei Vandalismus und Verunreinigungen aufgetreten, führt die CDU dazu weiter aus. „Jugendliche aus verschiedenen Altersgruppen, sozialen Schichten und Kulturkreisen wirken harmonisch sowie verantwortungsbewusst an den Aktivitäten der Einrichtung mit. Den Jugendlichen ein solch vorbildliches soziales Miteinander zu vermitteln, sollte auch unsere Maxime in Büdingen sein.“

Aus Sicht der Büdinger CDU ist außerdem zu prüfen, inwiefern Teile der Bausubstanz des Hallenbades erhalten werden können. „Insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und die Finanzierbarkeit kann es Sinn machen, das bestehende Gebäude für die Zwecke eines Jugendzentrums umzubauen. Durch den Einbau von Zwischendecken sollten ausreichend Flächen entstehen, um im Gebäude auch Räume für Vereine zur Verfügung zu stellen“, meint König hierzu.

« Sichere Schulwege - Gefahren durch „Elterntaxen“ eindämmen Das Rückhaltebecken ist in Sicht – Stadtteile oberhalb der Kernstadt nicht vergessen »