Die CDU setzt sich dafür ein, dass das Schwimmbad weitestgehend mit alternativen Energien betrieben werden kann. „In diesen Zeiten zunehmend prekärer Gasversorgung erscheint es nicht nur unangemessen, zum Beheizen des Bades viel Gas zu verbrennen. Auch aus Gründen des Umweltschutzes sowie um die Kosten im Rahmen zu halten, müssen zeitnah alternative Energien forciert werden. Denkbar wäre durchaus auch, den Parkplatz mit einer Photovoltaikanlage zu überdachen“, so Markus Gerlach als stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender.

Bei einem Ortstermin der Fraktion vor wenigen Wochen wurden die technischen Anlagen in Augenschein genommen und der Verbrauch an Strom und Gas abgefragt. Dabei wurde klar, dass es Photovoltaik alleine als Energieträger nicht richten wird, aber es kann ein nicht zu unterschätzenden Anteil daran haben. Weiterhin wurde ein Blockheizkraftwerk ins Gespräch gebracht, das mit Holzhackschnitzeln betrieben wird.

„Das Schwimmbad spielt eine zentrale gesellschaftliche Rolle in Büdingen. Laut aktuellen Prognosen wird sich infolge der aktuellen Situation auch das Urlaubsverhalten ändern und der Urlaub im eigenen Land bzw. zuhause bedeutsamer werden. Die Bedeutung des Freibads für die Naherholung wird somit eher noch zunehmen. Wir sind daher in der Pflicht, den Umstieg auf alternative Energien nicht nur zur Vermeidung von CO2 zu schaffen, sondern auch um den Betrieb des Bades langfristig sicherzustellen“, stellt Gerlach fest.

„Nachhaltigkeit ist bei einem energieintensiven Betrieb wie dem Freibad natürlich ein wichtiges Stichwort“, meint CDU-Fraktionschef Jonathan König. Hierzu gebe es viele gute Ideen. „So könnte zur Warmwasserunterstützung der Duschen eine Solarthermieanlage auf dem Dach des Kiosks montiert werden. Für die Toilettenspülung kann wie bereits in anderen Kommunen praktiziert Brauchwasser verwendet werden, das bei der Nutzung der Duschen anfällt. Als Blue Community kommt uns hier eine besondere Vorbildfunktion zu“, ergänzt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carina Merz.

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