In Kürze wird es eine Schnellbuslinie von Büdingen über Erlensee und Bruchköbel nach Frankfurt-Enkheim geben. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat den entsprechenden Auftrag mit der Linienbezeichnung „X 95“ nach erfolgter Ausschreibung vergeben.

„Ich begrüße diese Entwicklung sehr“, so Benjamin Harris, der am 26. September für das Amt des Büdinger Bürgermeisters kandidiert: „Wie attraktiv eine Kommune ist, wird ganz wesentlich von Infrastruktur und insbesondere von den Mobilitätsangeboten bestimmt. Das betrifft insbesondere auch die Anbindung an den Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main. Der neue Schnellbus ermöglicht es vielen Pendlern, schnell und unkompliziert zu ihren Arbeitsplätzen etwa im Frankfurter Nordosten oder auch in Erlensee zu kommen.“

„Trotz der großen Veränderungen in der Arbeitswelt durch Homeoffice und flexible Arbeitsmodelle sind immer noch viele Menschen darauf angewiesen, in den Ballungsraum zu pendeln. Auch um diesen von dem zunehmenden Verkehr zu entlasten, ist ein Ausbau des ÖPNV notwendig. Nicht zuletzt ist eine bessere Anbindung an öffentliche Verkehre ein Standortfaktor für Büdingen sowie ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz“, so Harris.

Wie Harris betont, sei die neue Schnellbuslinie Ansporn, sich dafür einzusetzen, dass Büdingen noch deutlich besser verkehrlich angebunden wird.
„Damit mehr Arbeitnehmer mit dem Zug statt dem Auto in das Rhein-Main-Gebiet pendeln, brauchen wir einen Halbstundentakt auf der Bahnlinie Büdingen – Gelnhausen und passgenaue Anschlusszüge. Kostenlose Pendler-Parkplätze an den Bahnhöfen sorgen für zusätzliche Attraktivität. Städtische Gewerbegebiete wie das interkommunale Gewerbegebiet Limes an der A45 und die Reichardsweide müssen an das ÖPNV- und Radwegenetz angebunden werden“, beschreibt er seine Vorstellungen.

Zudem seien für viele Büdinger sind Fahrräder auch durch alltagstaugliche E-Bikes inzwischen mehr als Freizeit- und Sportgeräte: „Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel in unserer Stadt sicher und komfortabel nutzen können. Hierzu gehört ein besser ausgebautes und beschildertes Radwegenetz. Bestehende Lücken wie der schon seit langem geforderte Radweg nach Rinderbügen oder die Anbindung der Reichardsweide müssen endlich geschlossen werden. Radwege (und auch Straßen) müssen regelmäßig überprüft und instandgehalten werden“, so Harris abschließend.

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