Die Hochwasser-Katastrophe, die am 29. Januar Teile Büdingens sowie mehrere Stadtteile ereilte, muss nach Ansicht der Büdinger CDU nun strikt sachlich aufgearbeitet werden und darf nicht zum Spielball im Wahlkampf zur Kommunalwahl werden.

Die CDU führt hierzu aus: „Am letzten Januar-Wochenende, am 29. Januar wurden die Bürger in der Büdinger Kernstadt und auch in mehreren Stadtteilen von einer Katastrophe getroffen, deren Ausmaß wir auch jetzt gut vierzehn Tage später, noch nicht vollkommen erfasst haben. Angesichts der gewaltigen Wassermassen, die durch die Straßen unserer Stadt strömten, muss man froh sein, dass keine Menschen körperlich schwer zu Schaden kamen. Wir sind wie die betroffenen Bürger zutiefst dankbar für die schnelle und vielfältige Hilfe von Feuerwehr, technischem Hilfswerk, vom städtischen Bauhof, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, von der DLRG, von den samaritären Diensten und der Soforthilfe von Nachbar zu Nachbar, von den Glaubensgemeinschaften und Vereinen, um nur Einige zu nennen!

Die Sachschäden sind jedoch im Wortsinn immens. Manches, was beschädigt oder zerstört wurde ist nicht zu ersetzen. Teils weil es nicht versichert war, vor allem aber, weil an Vielem was verloren ging unbezahlbare Erinnerungen hängen. Deshalb kann auch die Soforthilfe die am Freitag von den Stadtverordneten einstimmig beschlossen wurde, nur ein kleiner Beitrag sein um die größte Not zu lindern.

Der Respekt vor den Menschen die von dem Hochwasser getroffen wurden und noch immer an der Beseitigung der Schäden arbeiten, mit den Schäden fertig werden müssen, verbietet es, jetzt aktuell Schuldige oder Verantwortliche zu suchen Schuld und Verantwortung für die Katastrophe zu diskutieren bzw. die Katastrophe als Wahlkampfthema zu nutzen. Das gehört sich aus unserer Sicht schlicht nicht.“

„Natürlich muss das Hochwasserereignis vom 29.01.2021 aufgearbeitet werden – dieses werden wir auch unbedingt einfordern. Die Ursachen müssen gutachterlich untersucht und auch Verantwortlichkeiten müssen geklärt werden“, schildern Fraktionsvorsitzender Benjamin Harris und Stadtverbandsvorsitzender Jonathan König das erforderliche Vorgehen: „Fakt ist: Wir alle hätten bei Zeiten mehr tun müssen. Jedoch alles zu seiner Zeit. Aufarbeiten kommt nach dem Aufräumen, aber gewiss! Wichtiger und dringender ist es, jetzt die Soforthilfe für die Geschädigten schnell auszuzahlen und dann konsequent den Hochwasserschutz für unsere Großgemeinde sicher zu stellen.“

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