Die Büdinger CDU beantragt in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Freitag, den 23. Februar, dass bei zukünftigen Sanierungen dafür geeigneter städtischer Wohnungen ein barrierefreier Umbau erfolgt...

Die Büdinger CDU beantragt in der nächsten Sitzung der
Stadtverordnetenversammlung am Freitag, den 23. Februar, dass bei
zukünftigen Sanierungen dafür geeigneter städtischer Wohnungen ein
barrierefreier Umbau erfolgt.
„Hintergrund unseres Antrags ist, dass von den insgesamt 63 städtischen
Wohnungen derzeit keine einzige behindertengerecht gestaltet ist“, erläutert
Fraktionsvorsitzender Benjamin Harris. „Die Wohnungen des Eigenbetriebs
Gebäudewirtschaft werden zu sozialverträglichen Preisen vermietet.
Insbesondere für Menschen, die auf barrierefreies Wohnen angewiesen sind,
ist jedoch ein Angebot an Wohnraum in einem sozialverträglichen Preisniveau
besonders wichtig. Wir denken hier vor allem auch an betroffene Familien mit
Kindern.“, so führt er weiter aus.
Harris: „In der vergangenen Zeit sind bereits mehrere Büdinger Familien an
mich und an andere Verantwortliche der CDU Büdingen herangetreten und haben
sich nach dem Angebot an barrierefreien städtischen Wohnungen erkundigt.
Daher wissen wir aus dem persönlichen Gespräch, dass hier ein Bedarf
vorhanden ist. Als der Bürgermeister in der vergangenen
Stadtverordnetenversammlung auf eine Bürgeranfrage hin erklärte, dass bisher
keine einzige städtische Wohnung barrierefrei ausgebaut ist, war es für uns
beschlossene Sache, diesen Antrag zu stellen. Wir müssen hier etwas tun.“
Die CDU stellt sich vor, dass etwas 10 % des städtischen Wohnraums – also
sechs bis sieben vornehmlich im Erdgeschoss gelegene Wohnungen barrierefrei
hergerichtet werden. „Damit würde die Stadt ihrer Vorbildfunktion gerecht
werden und ein angemessenes Angebot an bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit
Behinderung schaffen“, nimmt die CDU Stellung. „Gerade vor dem Hintergrund,
dass auch in Büdingen das Angebot an Wohnraum zunehmend knapp ist und die
Wohnungspreise stetig steigen, besteht hier Handlungsbedarf. Nach der
beschlossenen Rückführung des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft in die Stadt
Büdingen kann der Magistrat hier seinen direkten Einfluss geltend machen.“,
so die Christdemokraten abschließend.

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