Nachhaltiges Vergnügen im Freibad

Die Büdinger CDU beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und kann sich dabei auch sinnvolle Maßnahmen im Freibad vorstellen. Dazu soll die Regionalbeauftragte der Hessischen Landesregierung die Stadt zu möglichen Wasser -und Energiesparmaßnahmen beraten. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU in das Stadtparlament eingebracht.

„Klimaschutz und die Verwendung der kostbarsten Ressource Wasser betrifft jeden von uns. Um die schönen Seiten unseres Freibades auch in Zukunft genießen zu können, sollen Möglichkeiten des Energiesparens (z.B. nächtliche Abdeckung der Becken), des Wassersparens (Nachrüsten der Duschen zum kontrollierten Wasserverbrauch), Möglichkeiten des Einsatzes von alternativer Energie (z.B. Solar) sowie die Möglichkeit der Verwendung des Duschwassers (z.B. Zisterne) geprüft sowie die zu erwartenden Kosten für Umbaumaßnahmen ermittelt werden. Gleichzeit soll die Frage geklärt werden, welche Förderprogramme des Landes und/oder des Bundes hierfür zu Verfügung stehen“, erläutert Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris den Hintergrund.

„Die Beratung durch die Regionalbeauftragte ist kostenfrei“, erläutert die CDU-Stadtverordnete Petra Engelhard das Ergebnis ihrer Recherchen. „Aus unserer Sicht sollte der Antrag im Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales eingehend beraten werden. Der Ausschuss soll sodann die Regionalbeauftragte zu einer seiner Sitzungen einladen“, so die passionierte Schwimmerin: „Das Freibad liegt uns am Herzen. Neben dem sportlichen Angebot ist es auch ein sozialer Treffpunkt und verbindet die Büdinger aus der Kernstadt mit den Einwohnern der Stadtteile.“

„Damit wir den Schwimmsport und unseren Badespaß im Freibad in Zeiten des Klimawandels und der Wasserknappheit langfristig erhalten können, sollten wir möglichst ressourcenschonend handeln. Dies führt nicht zuletzt auch zu einer Entlastung des städtischen Haushalts“, so Benjamin Harris abschließend.

Hochwasserschutz in Rinderbügen - Bachbegehung mit der CDU

Erste Veranstaltung der Reihe „Harris hört zu“

Die Büdinger CDU lädt am Donnerstag, den 29. Juli alle interessierten Bürger zu einer Bachbegehung mit anschließender offener Sprechstunde im Bürgerhaus Rinderbügen ein.

„Vom Hochwasser am 29. Januar dieses Jahrs war nicht nur die Kernstadt betroffen. Auch in den Stadtteilen kam es zu erheblichen Schäden. Dies hat bislang noch zu wenig Beachtung gefunden“, so Benjamin Harris, der für die CDU für das Bürgermeisteramt kandidiert: „Wir haben uns daher entschlossen, gemeinsam mit den Anwohnern die jeweilige Situation vor Ort in Augenschein zu nehmen. Wir wollen informieren, Sorgen sowie Anregungen aufnehmen und Lösungsansätze diskutieren.“
Die Veranstaltung in Rinderbügen soll den Auftakt bilden. Vergleichbare Angebote will die CDU in den kommenden Wochen in weiteren vom Hochwasser betroffenen Stadteilen machen. Das wird auch die in der Kernstadt betroffenen Gebiete wie etwa den Einzugsbereich des Kälberbachs umfassen.
Treffpunkt zur Bachbegehung ist am Donnerstag um 17:00 Uhr am Bürgerhaus. Hierfür sind etwa eineinhalb Stunden eingeplant. Um 18:30 Uhr stehen Benjamin Harris und die CDU dann im Bürgerhaus für Diskussionen zur Verfügung. Dort wird es einen kleinen Imbiss geben. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, erst um 18:30 am Bürgerhaus dazuzukommen.

Bürgerbüro öffnet am Samstag

Die CDU wird ihr Bürgerbüro im Untergeschoss des Parkhauses in der Berliner Straße in Büdingen ab dem kommenden Samstag öffnen.

„Ab dem 17. Juli wird jeden Samstag von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr ein Team der CDU vor Ort sein. Uns ist es wichtig, nicht nur drei Wochen vor den Wahlen Infostände zu betreiben, sondern wir wollen regelmäßig für Gespräche, Anregungen und auch Kritik zur Verfügung stehen“ erklärt CDU-Vorsitzender Jonathan König.

Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris wird so oft wie möglich persönlich die Sprechstunde wahrnehmen. In jedem Fall kann das Team vor Ort kurzfristig Kontakt mit ihm herstellen. „Kommen Sie vorbei und sagen Sie uns Ihre Meinung, tragen Sie uns Ihre Anregungen vor. So können wir gemeinsam vieles für unser schönes Büdingen gestalten“, ermuntert Harris dazu, das Angebot wahrzunehmen.

CDU begrüßt Beschlüsse zur Hochwasserhilfe

Wie der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschloss, werden den Opfern der Hochwasserkatastrophe vom 29. Januar 2021 weitere Hilfsgelder der Stadt Büdingen in Höhe von 700.000, - € zur Verfügung gestellt. Das Parlament hatte dem Ausschuss die Sache zur endgültigen Entscheidung übertragen.

„Wir begrüßen, dass nun die verbliebenen Mittel aus dem zu Jahresbeginn aufgelegten Topf von 1,25 Mio. € zeitnah, wahrscheinlich im September, ausgezahlt werden. Die Betroffenen haben auf diesen Beschluss nun schon einige Monate warten müssen, sodass jetzt eine zügige Entscheidung angezeigt war“, kommentiert Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris das Geschehen.

Es bestand eine große, fraktionsübergreifende Einigkeit darüber, den Betrag für die Hochwasserhilfe von 640.000 € auf 700.000 € aufzustocken und die Gelder in einem relativ einfachen Verfahren an die Betroffenen auszuzahlen. „Dabei war uns wichtig, dass die Auszahlung nicht an eine Einkommens- und Vermögensprüfung gekoppelt wird“, so Fraktionsvorsitzender Jonathan König: „Wir hätten es als unangemessen empfunden, wenn die Betroffenen hätten auch noch umfangreiche Auskünfte zu ihrer wirtschaftlichen Situation machen sollen. Gemeinsam mit den weiteren Fraktionen konnten wir erreichen, dass jeder Betroffene, dessen Schäden nicht durch Versicherungen, die städtische Soforthilfe vom Anfang des Jahres oder die Hilfen des Wetterauskreises ersetzt wurden, an der Auszahlung der Hilfszahlung beteiligt wird. Hierüber sind wir sehr froh“.

Die Antragsformulare werden von der Verwaltung ab etwa Ende Juli veröffentlicht. Dann haben die Betroffenen bis zum 31.08.2021 Zeit, ihre Anträge zu stellen. Sodann wird eine Schadenskommission die Anträge prüfen. Die vorhandenen Mittel von 700.000 € werden anschließend gleichmäßig unter allen Berechtigten verteilt, wobei für denkmalgeschützte Gebäude ein Zuschlag erfolgen soll.

„Die Mittel werden hoffentlich insbesondere denjenigen, die es besonders getroffen hat, weiterhelfen. Mancher, der z.B. nicht versichert war, ist neben den Hochwasserschäden an sich auch noch in eine finanziell schwierige Situation gekommen. Deshalb ist es auch richtig, dass es keine Mindestschadenssumme gibt. Für manchen sind 500 € oder 1.000 € viel Geld – auch solche Schadenshöhen finden daher richtigerweise Berücksichtigung“, so Benjamin Harris.

Weiterer Bademeister erforderlich

Im Rahmen der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr 2022 fordert die CDU eine weitere Vollzeit-Stelle einer Fachkraft für Bäderbetriebe. Diese Stelle soll sodann zeitnah ausgeschrieben und besetzt werden.

„Die Sicherheit der Badegäste ist das entscheidende Kriterium bei der Beaufsichtigung des Badebetriebs. Es ist immer eine potenziell gefährliche Situation, wenn die Aufsicht nur durch einen einzigen Bademeister erfolgt“, erläutert Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris die Initiative der CDU-Fraktion.

„Zum Profil eines Fachangestellten für Bäderbetriebe gehört auch die Ausbildung zum Schwimmlehrer, was die Möglichkeit für Schwimmkurse erweitert. Angesichts der aktuellen Debatte über das Thema Schwimmkurse für Kinder ist dies ein wichtiger Aspekt, den es zu beachten gilt“, so Harris weiter.

„Die täglichen Öffnungszeiten von 7.00 Uhr – 21.00 Uhr, die zusätzlich täglichen Zeiten für Vorbereitungen (Wasserprobe, Prüfung der technischen Anlage) und die nach Badeschluss anfallenden Reinigungsarbeiten sowie die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes und der Verkehrssicherung und Aufsichtspflicht in öffentlichen Bädern während des Badebetriebes rechtfertigen eine weitere Vollzeitstelle einer Fachkraft für Bäderbetriebe“, erklärt die CDU-Stadtverordnete Petra Engelhard. Derzeit sei die Personaldecke im Freibad zu dünn und die Beschäftigung von Leihpersonal auch keine nachhaltige Lösung.

Wie die Büdinger Union ankündigt, werden in den kommenden Wochen noch einige weitere Anträge der zum Thema Freibad folgen. „Eine Arbeitsgruppe der CDU hat sich intensiv mit den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Freibads auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sowie einige sinnvolle Vorschläge wollen wir in das Parlament einbringen und gemeinsam mit den anderen Fraktionen diskutieren“, geben Harris und Engelhard einen Ausblick auf die kommenden Wochen.

Bürgerbüro startklar für Doppel-Wahl am 26.09.

Bereits im Herbst hatte die Büdinger CDU angekündigt, im Januar ein Bürgerbüro für die Kommunalwahl zu eröffnen. Nachdem das Büro im Erdgeschoss des Parkhauses in der Berliner Straße zwar eingerichtet werden konnte, jedoch wegen des „Lockdown“ bislang nicht für den Publikumsverkehr geöffnet war, will die CDU bald durchstarten. Von Mitte Juli an soll das Bürgerbüro regelmäßig Samstagsvormittags geöffnet werden, um über die Bürgermeisterwahl und die Bundestagswahl zu informieren. Beide Wahlen finden gleichzeitig am 26. September statt.

„Wir freuen uns, den Menschen mit dem Büro für Gespräche, für Fragen, Anregungen und Kritik zur Verfügung zu stehen“, so CDU-Vorsitzender Jonathan König: „Wir können dort Besprechungen abhalten, Gäste empfangen und sind für alle Bürger in zentraler Lage einfach zu erreichen.“

„Ab dem 17. Juli wird jeden Samstag von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr ein Team der CDU vor Ort sein und für Besucher zur Verfügung stehen – selbstverständlich immer unter dem Gebot der Abstands- und Hygieneregeln der Corona-Pandemie“ erklärt Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris. „Kommen Sie vorbei und sagen Sie uns Ihre Meinung, tragen Sie uns Ihre Anregungen vor. So können wir gemeinsam vieles für unser schönes Büdingen gestalten“, meint Harris.

Auch der hiesige Bundestagskandidat Johannes Wiegelmann hat sich jüngst von den Räumlichkeiten der Büdinger CDU überzeugt.
„Ich freue mich über die außergewöhnliche Möglichkeit, im Bürgerbüro persönlich mit den Büdinger Bürgern in Kontakt treten zu können“, betont Wiegelmann. „Gerne werde ich vor der Bundestagswahl bei Gelegenheit auch persönlich vor Ort sein und für Gespräche zur Verfügung stehen“, kündigt er an.

Bei dem Besichtigungstermin ließ es sich selbst CDU-Grandseigneur Dr. Christian Schwarz-Schilling nicht nehmen, die neuen Räumlichkeiten gemeinsam mit Johannes Wiegelmann kennenzulernen und für ein ausführliches Gespräch mit dem Team der CDU zur Verfügung zu stehen. „Die Expertise eines erfahrenen Staatsmannes wie Dr. Christian Schwarz-Schilling ist von unschätzbarem Wert. Für die Gelegenheit des Austauschs gemeinsam mit der Büdinger Parteifreunden bin ich daher sehr dankbar“, zeigte sich Wiegelmann beeindruckt.

„Unsere Ideenwerkstatt, mit der uns jeder seine Ideen und Anregungen für Büdingen mitteilen kann, wird sehr gut angenommen. Viele Bürger kommen mit Ihren Anliegen auf uns zu. Uns ist es deshalb ein Bedürfnis, mit dem Bürgerbüro auch regelmäßig persönliche Gespräche zur Verfügung zu stehen“, betont Jonathan König.

„Sie erreichen uns nach wie vor per WhatsApp unter 0157-372 281 56, per E-Mail unter info@cdu-buedingen.de oder über unsere Social-Media-Kanäle“, verweist die CDU nochmals auf die bereits bestehenden Angebote. Diese wurden bereits erweitert durch einen WhatsApp-Newsletter. Wer dabei sein möchte, kann sich einfach mit einer kurzen Nachricht an die genannte Handynummer anmelden.

„Die Büdinger CDU setzt ihren Kurs, neue Wege beim Beteiligen der Menschen an politischen Entscheidungen zu gehen, konsequent fort“, so Benjamin Harris: „Wir schreiben Bürgerbeteiligung groß.“

VIDEO: Unser Herrnhaag

Es ist wieder soweit!
Das Café Herrnhaag öffnet an jedem ersten und letzten Sonntag des Monats. Den Gästen werden leckere selbstgemachte Kuchen, Kaffee und eine große Auswahl an Trödel angeboten. Auch die interessante Führung sollte man nicht verpassen. Ein paar schöne Stunden in einer wundervollen Atmosphäre sind jedem Besucher garantiert.

Wasser sparen und dabei den Geldbeutel schonen

Obwohl dieses Jahr bisher scheinbar mehr als genug Niederschläge gebracht hat, ist der Verbrauch an Trinkwasser auch in Büdingen ein wichtiges Thema für die Entwicklung unserer Stadt. Derzeit ist die Versorgung in allen Stadtteilen sicher. Doch müssen die Reserven vergrößert werden, um den Bedarf einer wachsenden Stadt zu gewährleisten. Die CDU Büdingen fördert deshalb Initiativen, um Trinkwasser einzusparen, ohne dabei auf Lebensqualität zu verzichten. Vielmehr könnten Bürger und Unternehmen durch geringeren Wasserverbrauch sogar Geld sparen.

Die trockenen Sommer der letzten Jahre haben in einigen Kommunen bereits zu einer spürbaren Wasserknappheit geführt. Bürger wurden aufgefordert, sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Es gab Verbote, private Schwimmbäder zu füllen oder den Garten zu bewässern. In Borgholzhausen im Kreis Gütersloh musste sogar das Freibad schließen. Auch in Kommunen der Region gibt es erste Anzeichen, dass Trinkwasser nicht unerschöpflich verfügbar ist.

Von solchen extremen Auswirkungen blieb Büdingen zwar bisher verschont. Trotzdem lohnt ein genauerer Blick auf die Situation der Trinkwasserversorgung der Stadt, um auch zukünftig die gewohnte Lebensqualität zu erhalten und Zwangsmaßnahmen wie sie in anderen Kommunen schon angeordnet wurden, zu vermeiden.
So erklären die Stadtwerke, dass theoretisch 19 Prozent mehr Wasser als aktuell verbraucht wird, gefördert werden könne. Durch weitere trockene Sommer oder einen steigenden Wasserverbrauch, kann diese Reserve schnell ausgeschöpft sein.

„Die CDU steht traditionell für die Freiheit der Bürger, aber auch die Verantwortung des Einzelnen“, betont der Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris die Werte seiner Partei. „Deshalb setzen wir auf die Zusammenarbeit mit den Bürgern statt auf Zwangsmaßnahmen. Denn mit geringem Aufwand kann der Wasserverbrauch im Haushalt deutlich reduziert werden, ohne dass es Einbußen bei der Lebensqualität gibt.“
Damit wird nicht nur die Natur, sondern auch der Geldbeutel geschont, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Jonathan König. „Allein 12 Prozent der Energiekosten eines durchschnittlichen Haushalts entstehen durch die Warmwasserbereitung. „Weniger Wasserverbrauch bedeutet auch weniger Energiekosten.“

Deshalb freuen König und Harris sich, dass es gelungen ist, Stephan Eichhorn für den Gedanken eines sparsameren Umgangs mit Wasser zu gewinnen. In seinem Bauzentrum wird er verstärkt Produkte anbieten, die den Wasserverbrauch deutlich senken. So lässt sich zum Beispiel der Verbrauch eines Wasserhahns am Handwaschbecken um bis zu 75 Prozent reduzieren. Um einen zusätzlichen Kaufanreiz zu bieten, wird das entsprechende Wassersparprogramm während spezieller Aktionswochen zu deutlich vergünstigten Preisen angeboten. Alle Büdinger Bürger erhalten einen Rabatt von 25% auf Wassersparartikel im Eichhorn Bauzentrum Büdingen im Zeitraum vom 01.07.2021 bis 31.07.2021.
Harris betont noch einen weiteren Vorteil des sparsamen Umgangs mit Trinkwasser. „Wenn es uns gelingt, den Wasserverbrauch in Büdingen deutlich zu senken, wäre auch eine Wasserenthärtung durch die Stadtwerke denkbar“, entwirft er ein Projekt, dass den Bürgern zukünftig Reparatur- und Wartungskosten durch verkalkte Leitungen und Geräte ersparen könnte. Bisher seien die Förderreserven der Stadtwerke ein Haupthindernis, um sowohl den Betrieb einer solchen Anlage als auch die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser zu gewährleisten.

Entwicklungsschub durch Landesgartenschau

Überrascht, aber hoch erfreut hat die CDU Büdingen von der Entscheidung, dass 2027 die erste interkommunale Landesgartenschau in Oberhessen stattfinden soll, erfahren. „Dass die Region und damit auch Büdingen ausgewählt wurde, zeigt, dass sich unsere Initiative für eine gemeinsame Bewerbung mehrerer oberhessischer Städte und Gemeinden gelohnt hat“, stellt der Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris fest.

Harris räumt ein, dass es anfangs auch in der CDU Skeptiker gab, die fanden, die Ausrichtung einer Landesgartenschau sei unrealistisch und selbst für mehrere Kommunen gemeinsam zu groß. Ein Besuch der interkommunalen Landesgartenschau im schwäbischen Remstal habe jedoch gezeigt, dass aus einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit vieler Kommunen eine gelungene Veranstaltung werden kann. „Dass ausgerechnet während unserer Fahrt in das Remstal ein Zeitungsbericht über Pläne von drei Kommunen des oberen Niddertals für eine interkommunale Landesgartenschau veröffentlicht wurde, war ein unerwarteter aber glücklicher Zufall“, erinnert sich Harris. Denn ob die drei Kommunen allein den Zuschlag für 2027 bekommen hätten, erscheint mit Blick auf die Mitbewerber fraglich. Erst durch die gemeinsame Bewerbung von elf Kommunen aus der Region mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden entstand die bunte Mischung, die letztlich Fachleute und Landesregierung überzeugt hat“, erläutert Harris. Dabei dankt er besonders dem Mitarbeiter des Vereins Oberhessen Florian Herrmann und dem Planungsbüro Planstatt Senner, die die große Vielfalt und die einzigartigen Attraktionen der Region in einem schlüssigen Konzept und einer überzeugenden Bewerbung dargestellt haben. „Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen in der Region“, erklärt Harris. „Hier spiegelt sich eine Entwicklung, die wir in den letzten Jahren auch in Büdingen erlebt haben: Alleine und in ständigen Konflikten untereinander erreicht man kaum etwas. Die konstruktive Zusammenarbeit dagegen macht uns stark und ermöglicht Entwicklung.“

Die nächsten sechs Jahre bis zur Landesgartenschau Oberhessen seien eine große Herausforderung, aber auch eine Chance zu einem Entwicklungssprung für die Region, erläutert der Bürgermeisterkandidat. Denn mit dem Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau bekomme die gesamte Region und damit auch Büdingen die höchste Priorisierung bei Förderprogrammen und auch anderen Entscheidungen. „Das ermöglicht uns, Projekte umzusetzen, über die zum Teil seit vielen Jahren ohne nennenswerte Fortschritte geredet wird“, stellt Harris fest.

Dazu könnte neben dem Ausbau des Radwegenetzes und der Verbesserung der Nahverkehrsverbindungen einschließlich des Bahnhofs auch der Hochwasserschutz zählen.

„Durch das Thema Wasser als eine der Säulen der Landesgartenschaubewerbung rückt auch der Alt-Büdinger Rundweg mit der Seemenbachmauer in den Blick“, analysiert er. „Deshalb ist mit erheblichen Fördergeldern für Sanierung und Wiederherstellung der Mauer und damit des Hochwasserschutzes zu rechnen.“

Aktionismus statt Sicherheit

Mehr Sicherheit soll angeblich durch die Geschwindigkeitsbegrenzung, die der Bürgermeister jetzt auf der Landstraße zwischen Büdingen und Rinderbügen (L3010) anordnete erreicht werden. Dabei zeigen frühere Unfälle, dass die Strecke für Radfahrer weiterhin lebensgefährlich bleibt. Die CDU Büdingen fordert, dass der seit langem geforderte Radweg endlich umgesetzt wird.

Benjamin Harris, Bürgermeisterkandidat der CDU ist beruflich viel in der Region unterwegs. „Auf der Landstraße zwischen Büdingen und Rinderbügen kann es durchaus zu gefährlichen Situationen kommen“, räumt er ein. Das gelte allerdings auch für eine ganze Reihe anderer Straßen im östlichen Wetteraukreis und dem angrenzenden Main-Kinzig-Kreis.

In den letzten Jahren war es auf der L3010 zu mehreren tödlichen Verkehrsunfällen gekommen. Harris begrüßt, dass HessenMobil jetzt mit der Sanierung und Verbreiterung der L3010 einige Gefahrenstellen wie die Bodenwelle in der Kurvenkombination an den Angelteichen beseitigt hat. Dort hatte vor sechs Jahren eine junge Autofahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und bei dem anschließenden Zusammenstoß mit einem SUV tödlich verletzt worden.

„Jeder Mensch, der im Straßenverkehr getötet wird, ist einer zu viel“, mahnt Harris. Eine sorgfältige Analyse zeige jedoch, dass eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung gerade auf der L3010 das Problem nicht löst. Er betont, „die Unfälle der letzten Jahre hatten unterschiedlichste Ursachen.“ Selbst der amtierende Bürgermeister führe im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger die verschiedenen Gefahren, die typisch für Straßen durch Waldgebiete sind, an.

„Die für eine Straße zulässige Höchstgeschwindigkeit nennt das Tempo, das auf diesem Streckenabschnitt unter optimalen Bedingungen erlaubt ist“, erinnert Harris an die Straßenverkehrsordnung. „Jeder Fahrschüler lernt, dass er bei ungünstigeren Bedingungen wie sie der Bürgermeister aufzählt, schlechten Sichtverhältnissen, Nässe, Wildwechsel seine Geschwindigkeit anpassen muss.“ Auch wenn es zynisch klinge weise die Straßenbehörde zu Recht darauf hin, dass ein Tempolimit keinen alkoholisierten Autofahrer davon abhalte, gegen einen Baum zu fahren. „Ich befürchte im Gegenteil, dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h manche Autofahrer glauben lässt, dieses Tempo sei jederzeit auf dieser Strecke möglich.“

Gerade ein Blick auf einzelne Unfälle auf der L3010 zeigt jedoch, dass dies ein Irrglaube ist. Wenn ein Reh in der Dämmerung oder nachts plötzlich vor das Auto springt, können selbst 80 km/h zu schnell sein. Dass die Straße weiterhin wegen des fehlenden Radwegs lebensgefährlich sein könne, räumt auch der amtierende Bürgermeister ein.

„An dieser Lebensgefahr für Radfahrer ändert auch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h nichts“, mahnt Harris. „Immer wieder beobachte ich auf der Strecke gefährliche Situationen, wenn Autofahrer sich trotz Gegenverkehr an Radfahrern vorbei quetschen.“ Deshalb fordert die CDU, dass endlich ein Radweg zwischen Büdingen und Rinderbügen, wie ihn die Stadtverordneten schon lange beschlossen haben, umgesetzt wird. „Die CDU kann nicht nachvollziehen, warum der Bürgermeister sich in den letzten Jahren nicht mit dem gleichen Engagement für diesen Radweg eingesetzt hat, wie für den Weg von Eckartshausen nach Hammersbach“, wundert sich Harris. „Tempo 80 auf der Landstraße nach Rinderbügen bringt nicht die nötige Sicherheit für Radfahrer, sondern ist Aktionismus im Zeichen des Bürgermeisterwahlkampfes.“

VIDEO: UNSER BÜDINGER BAHNHOF

Wir forcieren den Umbau des Büdinger Bahnhofs

VIDEO: Benjamin Harris im DRK-Testzentrum Büdingen

Unser Bürgermeisterkandidat Benjamin Harris hat das DRK-Testzentrum in Büdingen besucht, um zu erfahren, wie schnell und unkompliziert man dort auf eine Covid 19-Infektion getestet wird.

Sehr geehrte Freunde und Unterstützer der CDU,

vor mehr als sechs Jahren haben wir uns auf den langen Weg gemacht, die Chancen unserer Stadt besser zu nutzen und für ein besseres Büdingen zu arbeiten. Insbesondere auch dank Ihrer Hilfe war damals der Sieg bei der Bürgermeisterwahl zum Greifen nah. 142 Stimmen, weniger als ein Prozent trennten uns damals noch vom Machtwechsel.

Die CDU hat die Jahre seitdem gut genutzt. Durch konstruktive Sachpolitik haben wir Vertrauen bei den Bürgern aber auch den anderen Fraktionen zurückgewonnen. Diese Arbeit hat jetzt Früchte getragen. In der nächsten Stadtverordnetenversammlung wird die CDU die größte Fraktion stellen. Ich spreche dabei bewusst nicht von der stärksten Fraktion. Denn wir wollen, trotz unserer gewachsenen Stärke weiter gemeinsam mit den anderen Fraktionen an der Zukunft unserer Stadt arbeiten. Stärke auszuspielen hieße, zu den durch uns überwundenen „Büdinger Verhältnissen“ zurückzukehren.

Gemeinsam mit Ihnen möchte ich im Herbst den entscheidenden weiteren Schritt für ein besseres Büdingen gehen. Das Ergebnis der Kommunalwahl zeigt, dass eine Ära zu Ende geht und die Wähler sich den Wechsel wünschen. Statt 142 Stimmen Rückstand wie damals im Herbst 2015 bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt habe ich bei der aktuellen Wahl für die Stadtverordnetenversammlung rund 900 Stimmen Vorsprung gegenüber dem noch amtierenden Bürgermeister. Statt Argumente zu nennen, warum die Wähler ihm weitere sechs Jahre vertrauen sollten, versucht dieser seine Angst vor einem Wechsel im Rathaus auf die Bürger zu übertragen.

Liebe Freunde und Unterstützer,

auch dank Ihrer Hilfe sind wir heute weiter, als viele es uns vor sechs Jahren zugetraut haben. Ja, selbst in der CDU gab es Zweifel, ob es realistisch ist, einen damals noch relativ unbekannten Kandidaten gegen einen scheinbar unbesiegbaren Bürgermeister ins Rennen zu schicken. Ob es möglich ist, gegen eine als übermächtig empfundene FWG wieder zur größten Fraktion zu werden. Wir haben bewiesen, dass wir mit einem guten Team und Ihrer Unterstützung Ziele erreichen können, die vorher unmöglich schienen.

Lassen Sie uns deshalb gemeinsam in den nächsten Monaten diesen Weg weitergehen. Voraussichtlich am 26. September wird zusammen mit der Bundestagswahl ein neuer Bürgermeister für Büdingen gewählt. Helfen Sie mir, dieser neue Bürgermeister zu werden. Damit die großen Chancen, die unsere Stadt hat, in Zukunft wieder genutzt werden.

Herzliche Grüße

Benjamin Harris
Bürgermeisterkandidat für Büdingen

Video: Benjamin Harris. Für Büdingen und seine Stadtteile