15 Jahre, länger als jeder andere Büdinger Bürgermeister im 20. Jahrhundert, war Bauner in diesem Amt und verlieh ihm ein besonderes Gepräge.

Vieles, was in der Stadt heute noch Bestand hat, geht auf ihn und seinen politischen und gesellschaftlichen Einsatz zurück. Bauner gehörte zu den Gründern der Musik- und Kunstschule und er sorgte dafür, dass das Rathaus von 1400 saniert und dort das noch heute so gern genutzte Trauzimmer eingerichtet wurde. Eberhard Bauner belebte schon 1983 den Gallusmarkt wieder, indem er ihn in die Altstadt zurückholte. Er setzte sich besonders für die Aufnahme der Büdinger Altstadt in das Städtebauförderungs-programm ein. Noch bis ins Jahr 2016 hinein flossen aus diesem Programm erhebliche Bundes- und Landesmittel nach Büdingen. An diesem Beispiel wird besonders deutlich, wie sehr ihm Büdingen am Herzen lag. Keine noch so kleine Veränderung in Altstadtbereich entging ihm, und immer hatte er ein offenes Ohr für die Fragen, Sorgen und Anliegen der Altstadtbewohner.
Bauners Einsatz wirkte auch weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. So wurden in seiner Amtszeit die Städtepartnerschaften mit Loudéac, Tinley Park und Herzberg begründet. Bauner nahm an ungezählten Besuchen in den USA, in Brandenburg,

in Frankreich und dem belgischen Gistel teil.
Begeistert machte er Werbung für Büdingen, kein Medium ließ er aus und seine Aussage, dass Büdingen die schönste Stadt Deutschlands sei, ist noch heute in aller Munde.
Eberhard Bauner war in Berlin geboren und in Büdingen aufgewachsen. Sein Berufsweg führte ihn zunächst zur Bundeswehr und zur CSU-nahen Hans-Seidl-Stiftung. Seine Verbindungen nach Büdingen waren nie unterbrochen, und so kandidierte er in Büdingen 1982 erstmals für das Amt des Bürgermeisters.1993 wurde er als einer der ersten hessischen Bürgermeister direkt von den Bürgern gewählt.
Was in der Sache trennte, sprach er stets klar aus. Was aber zwischenmenschlich verband, ließ ihn unvoreingenommen das Gespräch suchen und häufig originelle Ideen entwickeln.
Die Büdinger CDU erinnert sich heute dankbar an sein Wesen und Wirken.

Zum Gedenken versammel(te)n sich Mitglieder der Büdinger CDU, Freunde und Weggefährten am Vorabend des Todestages an seiner Grabstätte.

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